Deutsche Komödie von 2003
Alternativtitel: „Crazy Race – Der Zorn des Zaren“ und „Crazy Race – Das verrückteste Rennen der Welt“
Buch: Philipp Weinges, Günter Knarr
Regie: Michael Keusch
Musik: Ralf Wengenmayr
Kamera: Klaus Liebertz
Schnitt: Ingo Recker
Produzenten: Philipp Weinges, Günter Knarr, Roland Mesmer
Produktion: Rome Film
Filmlänge: 95 Min.
Erstausstrahlung: 30. März 2003 (RTL plus)
Mit den Darstellern
Kai Lentrodt (Marc)
Julia Stinshoff (Andrea)
Sissi Perlinger (Susi)
Delia-Deborah Wagner (Corinna, Susis Tochter)
Dominik Klaumann (Walter, Susis Sohn)
Christian Tramitz (Berger)
Carolin Imcke (Tina)
Thierry van Werveke (Vanderbrügge)
Ingolf Lück (von Moltke)
Ottfried Fischer (Polizist)
Klaus-Peter Grap (Polizist)
Dirk Bach (Boris)
Dolly Buster (Dolly)
Katy Karrenbauer (Camperin)
Barbara Schöneberger (Tinas Mutter)
Ludger Pistor (Dr. P. Schneider)
Ande Werner (Jesus)
Lars Niedereichholz (Andi)
Monty Arnold (Tom)
Gennadi Vengerov (Tsintatse)
u.a.
Marc Weller war früher einmal Autorennfahrer und verdient jetzt seinen Lebensunterhalt damit, dass er Autohändlern die von den Käufern nicht bezahlten Luxusautos wieder zurückbringt. Doch diesmal hat Marc das Pech, den Ferrari eines finanzschwachen Käufers mit dem Wagen des Gangsters Tsintatse zu verwechseln und dessen Auto bei einer Verfolgungsjagd zu Schrott zu fahren. Tsintatse stellt Marc vor die Wahl: Entweder er gewinnt bei einem illegalen Autorennen, das quer durch Deutschland führt, um mit dem Preisgeld für den Sieg den Ferrari zu ersetzen, oder es drohen ihm gesundheitsgefährdende Konsequenzen. Unverhofft steht Marc dann noch seine achtjährige Tochter Tina für ihren Wochenendbesuch vor der Tür, die er widerwillig zum Rennen mitnehmen muss. Seine Lage verbessert sich nicht, nachdem die junge Polizistin Andrea ihn für eine Kontrolle anhält und er sie kurzerhand entführen muss, um nicht ins Gefängnis gehen zu müssen.
Der Veranstalter Berger nimmt ebenfalls am Rennen teil, um das Geld im Hause zu halten, und zwar mit einem Wagen, der mit einem KI-Computer ausgestattet ist; allerdings verselbständigt sich dessen Programmierung nach und nach, und der Computer beginnt, sich in seinen Besitzer zu verlieben. Auch die geldlose Susi nimmt mit ihren zwei Kindern und einem Leichenwagen teil, in dem sich der Sarg ihres verstorbenen Mannes befindet, der ursprünglich am Rennen teilnehmen wollte. Ferner finden sich noch Tsintatses idiotische Handlanger namens Jesus und Andi ein, die eigentlich Marc überwachen sollen, bald aber eine fatale Neigung fürs Benzinschlürfen entwickeln; der homosexuelle Boris, der mit seiner Quasselei seinen ständig wechselnden Mitfahrern kräftig auf die Nerven geht; und der herrische Polizeichef von Moltke, der mit illegalen Rennfahrern ein ganz persönliches Hühnchen zu rupfen hat.
Aufgrund des großen Erfolges des Films wurden mittlerweile drei Fortsetzungen gedreht: „Crazy Race 2 – Warum die Mauer wirklich fiel“ wurde am 21. November 2004 ausgestrahlt, „Crazy Race 3 – Sie knacken jedes Schloss“ am 05. Januar 2007 und „African Race – Die verrückte Jagd nach dem Marakunda“ am 01. Januar 2008, jeweils auf dem Privatsender RTL.
(wikipedia.org)
– Rolle: Anhalter Tom, der von Boris (Dirk Bach) mitgenommen wird (RTL)


