„Venom – Die Rückkehr des gnadenlosen Retters“ („Venom – Lethal Protector“)

„Venom – Die Rückkehr des gnadenlosen Retters“ („Venom – Lethal Protector“)

Panini Verlags GmbH, Softcover (124 Seiten)
Zeichner: Farid Karami
Autor: David Michelinie
Übersetzung: Bernd Kronsbein
Charaktere: Dr. Doom, Silver Sable, Venom
Enthalten sind die Comic-Hefte: „Venom: Lethal Protector II (2023) #1-#5“
Erscheinungsdatum: 14. November 2023

EINMAL UM DIE WELT UND DARÜBER HINAUS

Eine neue Geschichte aus der Vergangenheit des Symbionten!
Als Eddie Brock zwei mysteriösen Wachleuten nachschleicht, kommt er dem Vanguard-Konzern und seinem Leiter in die Quere. Damit zieht er auch die Aufmerksamkeit zweier Schurken auf sich: Vulture und Uni-Trooper Alpha.
Die Söldnerin Silver Sable, die sich wiederum vor ihrem Boss Nick Fury bewähren muss, bietet sich als Verstärkung an – und die können Venom und Eddie gut gebrauchen.
Im Kampf gegen einen technikverehrenden Kult, der im Besitz von einer mächtigen Waffe ist, mischt auch der Oberste Anführer Latverias mit … kein geringerer als Dr. Doom!

Aus dem Vorwort:

Obwohl eine relativ junge Schöpfung, steht Venom in einer gediegenen Traditionslinie der Comics. Er zählt zu der Art von Protagonisten, die eigentlich nur eine Gastrolle hatten und die entweder die Serie gekapert und deren bisherige Stars verdrängt haben (Popeye ist ein berühmter Fall) oder eine eigene Serie bekamen (wie die Schlümpfe, die ihre Gastgeber um Jahrzehnte überdauerten). Diese Newcomer machten auf dem Weg nach oben kleine Optimierungsprozesse durch (auch Dagobert Duck, der bei seinem ersten Auftritt ein hinfälliger Miesling war).

Venom, ein Glibberwesen aus dem Weltraum, das menschliche Gehirne verspeist und deshalb auch Köpfe abbeißt, ist viel witziger geworden, seit sich sein erster Wirtsorganismus – Peter Parker alias Spider-Man – von ihm befreit hat. Er fand darauf in Eddie Brock einen Wirt, der die feindliche Übernahme als Verbesserung auffasste. Der einstmals gefeierte Journalist bildet seither mit Venom ein Team und lebt am Rande der Gesellschaft. Eddie sorgt gut für sein inneres Alien, er füttert es regelmäßig, damit es nicht zu miese Laune bekommt. Eddie kann damit umgehen, dass sein Mitesser in Gefahrensituationen gern die Kontrolle übernimmt und dass er das liebend gern auch in der übrigen Zeit tun würde. Im Gegenzug ist Venom Eddies tödlicher Beschützer.

Das vorliegende Abenteuer führt uns in die Vergangenheit – wie viele Jahre genau vergangen sind, bleibt offen. Einerseits sehen die Computer aus wie eben erfunden und haben Diskettenlaufwerke, andererseits sind schon USB-Sticks im Umlauf.

Auch die Gaststars sind Leute mit Vergangenheit: Vulture war einer von Spider-Mans ersten Gegenspielern (und schon damals ein alter Mann) und Dr. Doom, die Nemesis der Fantastic Four, ist mit Reed Richards seit Uni-Zeiten herzlich verfeindet. Doom kann gar nicht anders, als ein Wesen wie Venom interessant zu finden. Wie wir uns erinnern, hat er schon dem Silver Surfer seine Kräfte abzujagen versucht.

Diesmal muss er sich aber zusätzlich mit Eddie anlegen!

Biografie Autor:

Michelinie begann Mitte der 1970er Jahre als hauptberuflicher Comicautor zu arbeiten. Zu seinen frühesten Arbeiten zählen Geschichten für die bei DC-Comics erscheinenden Serien „House of Secrets“ und „Swamp Thing“.

1977 wechselte er zu Marvel Comics, wo er zunächst – von 1978 bis 1981 – für die Serie „Iron Man“ schrieb, die er um viele bleibende Handlungselemente (wie die Alkoholprobleme des Titelhelden) bereicherte.

Sein künstlerischer Partner an diesem Projekt war der Zeichner Bob McLeod.

Es folgte ein langjähriger Run als Autor an diversen Spider-Man-Serien wie „Web of Spider-Man“ und „The Amazing Spider-Man“ (1987–1994). Parallel dazu verfasste Michelinie zwei jahre lang (1979–1981) Geschichten für die Serie „Avengers“ und ein Jahr lang (1980) Stories für die Reihe „Daredevil“.

In den 1990er Jahren schrieb Michelinie für DC-Comics drei Jahre lang (1994–1997) an der traditionsreichen Serie Action Comics, die von den Abenteuern des Superhelden Superman handelt.

Gemeinsam mit Bob Layton und Dick Giordano gründete Michelinie 2001 den Verlag „Future Comics“, der allerdings nach nur zweieinhalb Jahren Existenz 2004 geschlossen werden musste.

„Ein großer Spaß aus anarchischem Trash und Horrorelementen.“
DER SPIEGEL

„Aller Welt Lieblings-Symbiont mit einem Appetit auf Hirne – und Schokolade – (…) ein stargespickter Hochgeschwindigkeits-Thriller!“
CBR.COM

– Autor der Einführung (Panini)

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